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Hollistory – die Geschichte von Hollywedd und unserem ersten Hochzeitsfilm

Die Entstehungsgeschichte unseres ersten Hochzeitsfilms, oder wie fing alles an?…

Alles begann mit einer kleinen DV-Kamera montiert auf ein billiges Plastikstativ. Angeschlossen an einen Internet-PC haben wir unseren ersten Livestream „ausprobiert“. Dies geschah 2008 im Rahmen der Stuttgart Open, einem großen Billard-Turnier, das wir seit Jahren erfolgreich organisieren. Der Spaß und die Leidenschaft an dieser Arbeit ließ uns in den nächsten Jahren nicht mehr los. Aus SD wurde HD, aus einer DV-Videofunzel mehrere Profi-Kameras, aus dem Stativ eine 7 x 5 Meter Traverse, Licht-Setup, Audiotechnik und vieles mehr wurden angeschafft. Aus einem Turnier wurden viele nationale und internationale Billard-Events sowie Bundesliga-Begegnungen, die per Livestream in alle Welt übertragen wurden und das selbst entwickelte Label „Pool-Stage im Billardsport weltbekannt machten. Darüber hinaus drehten wir Tutorials und Werbevideos. Mit jedem Auftrag schafften wir somit mehr und mehr professionelles Equipment an, das mittlerweile den Wert eines veritablen Mittelklassewagens ausmacht.

 

Der erste Hochzeitsfilm

Es war im Mai 2012, als wir bei der Übertragung einer Billard-Landesmeisterschaft mit einem befreundeten Billard-Trainer (Matthias) ins Gespräch kamen. Seine Hochzeit stand vor der Tür und seine Braut Nadja meinte: „Da haben wir ja jemanden, der unseren Hochzeit filmt!“ Wir alle lachten herzlich und Michael fragte, ob sie denn gerne live übertragen werden wollen. Schnell wurde wieder zum nächsten Thema gewechselt. Ganz so abwegig war die Sache aber gar nicht, denn wir hatten schon lange mit der Idee gespielt, mal einen besonderen Hochzeitsfilm zu drehen. Außerdem waren wir schließlich gewohnt, unter Druck zu arbeiten, zu improvisieren und schöne Bilder zu produzieren. Da wir neue Herausforderungen suchten, war der Hochzeitstermin von Nadja und Matthias schnell im Kalender vermerkt.

Wir hatten uns viel vorgenommen und drehten schließlich unseren ersten Hochzeitsfilm „Nadja & Matthias“.

Die Resonanz war überwältigend, alle Gäste und vor allem das Brautpaar waren begeistert vom Resultat. Wir hatten viel gelernt und wichtige, neue Erfahrungen sammeln können. Die Zeit ließ es aber (noch) nicht zu, das Thema Hochzeitsfilm weiter zu verfolgen, da wichtige Billard-Events anstanden, allen voran die nächsten Stuttgart Open. Außerdem war die Hochzeitssaison schon in vollem Gange und wir hatten kein Label, keine Homepage oder ähnliches in Bezug auf Hochzeiten oder Hochzeitsfilme. Außerdem waren wir von der eigenen Arbeit noch nicht restlos überzeugt. Wir sind selbst unsere schärfsten Kritiker und wollten erst noch ein wenig „trainieren“.


Der zweite Hochzeitsfilm

Trotz allem wurde das Thema im Auge behalten, schließlich stand im Herbst die zweitägige Hochzeit von Davids Schwester Judith an. Diese wollten wir in vollem Umfang verfilmen. Also besorgten wir zuvor noch schnell neue DSLR-Kameras, Objektive, Audio-Technik, Kamera-Dolly, Stabilisierungssystem und weiteres Filmequipment. Wir wollten alle technischen Möglichkeiten nutzen und sahen den Auftrag als "Generalprobe" an. Für alle Fälle packten wir noch einen Schnitt-PC ein und machten uns schließlich auf Reise nach Lofer (Österreich).

Der Dreh war ein voller Erfolg und Brautpaar und Gäste wurden mit einem Same-Day-Edit überrascht. Eine Vorversion des fertigen Hochzeitsfilms haben wir also am Abend der Feier auf großer Leinwand präsentiert. Das Feedback war abermals großartig und Freudentränen flossen in Strömen.
Angetrieben von diesem großen Erfolg gingen wir die Sache endgültig in vollem Umfang an. Schnell wurde eine Standfläche auf der nächsten Hochzeitsmesse (wir heiraten!) gebucht, ein Name kreiert, ein Logo per Design-Wettbewerb gefunden und eine Homepage aufgesetzt. Broschüren, Plakate, Visitenkarten und der komplette Messestand mussten innerhalb weniger Tage umgesetzt werden, aber wer uns kennt, weiß dass dies kein wirkliches Problem darstellen sollte und somit war Hollywedd endgültig aus der Taufe gehoben.